DNA Gesundheit, My DogDNA Untersuchungen und der Genetic Health Index

                                                        die "" innere Schönheit "" unserer Whippets

inzwischen ist ja einige Zeit vergangen ( September 2018) und wir für uns, wissen um die Mega Möglichkeiten der  DNA Health-Untersuchung, auch wenn die Datenbasis immer noch recht "klein" ist - aber stetig am steigen ist..........

ich finde, für uns ist und bleibt diese neue Möglichkeiten und dieser neue Weg im Umgang mit der Gesundheit definitiv ein Bestandteil der Naturatas Zucht, für mich persönlich ist es von Anfang an ( wir sind seit Sommer 2017 mit dabei) eine Bereicherung für die Zucht und ein Gewinn für die Windhundrassen 

Ebenso möchte ich als Züchterin hier sagen - wir ticken eben so...es kann und muß nicht jeder alles gleich machen und die gleiche Überzeugung haben...wir sind überzeugt, dass dieser Weg für uns passt...für andere mag der nicht passen...jeder hat seine eigene Verantwortung und seine Vorstellung für seine Zucht

der erste Naturatas Hund wurde Anfang Juli 2017 im Labor auf die genetische Gesundheit getestet - sicher im ersten Moment..oh weh, was kommt da raus!! (Bitte nicht mit dem DNA Abstrich für den Abstammungsnachweis verwechseln...das ist was ganz anderes  - siehe oben)....im zweiten Moment ist es für mich als Züchter nur ein neues und weiteres Instrument in der Zucht, welches uns mehr Sicherheit gibt in Puncto Gesundheit und auch Verpaarungsoptimierung gibt

Ab sofort werden all unsere Hunde,welche in die Zucht gehen diese Tests gemacht haben...

es werden der eine oder andere Naturatas Hund noch folgen und auf seine " innere Schönheit - sprich DNA Gesundheit"  untersucht werden - wir beteiligen uns auch an den Kosten ,wenn unsere Nachzucht untersucht wird oder untersucht werden soll.

und  ...natürlich ist es gerade "trendy" den Hund untersuchen zu lassen, auch wenn der eine oder andere nicht weiß um was es geht, da dieses Thema sehr umfassend und auch kompliziert ist - aber es gibt zum einen schlimmere Trends und ausserdem fängt jeder mal an und drittens - es dient nur der Rasse. Je mehr Daten um so besser

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die Ergebnisse des GHI hier bei NATURATAS

Pia ( N. Better Girl Be Sweet)   96 

Lynn ( N.Better Girl Be Bright )  96           Schwestern - muß aber bei Geschwistern nicht immer gleich sein, es können auch deutl. Unterschiede in einem Wurf sein!!! 

Lilly ( Charlotina's Nuage D'ore)  101

Polly (Dogarium Coraline)   101

Naturatas Christmas Dark Chocolate  92 

Naturatas Christma Golden Yeshua  94

Naturatas Elegance Noir  97

Naturatas Golden Amber  99  weitere folgen sicher noch

Naturatas Dont Worry Be Happy 100 ( Besitz Lobito Azul Whippets)

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Was diese Werte jetzt bedeuten - folgt hier unten: 

 da die Thematik immer wieder falsch verstanden wird: der TEST und der Index...es geht nicht darum andere Untersuchungen zu ersetzen!!!!!

es geht um die Aussage über GEN-DIVERSITÄT!!!...die Aussage über Erkrankungen ist nur im Endeffekt eine mögliche Folgeerscheinung von zu wenig Diversität - sprich zu wenig genetischer Vielfalt - sprich zu viel Inzucht...da liegt der Fokus drauf und nicht ob man sich durch den Test Herzuntersuchungen sparen kann etc!

Es ist wissenschaftl. nachgewiesen, dass Hunde mit sehr enger Linienzucht /Inzucht deutl. empfindlicher reagieren auf  bestimmte Erkrankungen...und darum geht es.. Gesunderhaltung der Rasse durch gute Verpaarungen!

der Test ersetzt in keinster Weise die Gesundheitsvorsorge in Form von Herzuntersuchungen, Blutuntersuchungen etc. der Test ist als Ergänzung anzusehen..als ein Teil vom großen Züchter-Puzzel von Wissen,Vorsorge, Recherche, TWA-Aussage und Bauchgefühl..wie gesagt..man sollte das Gesamte im Blick haben und nicht die einzelnen Komponenten sich herauspicken und bewerten. 

Zu den Werten:

Der Unterschied zu einem COI ist eben, das eine ist das Papier - das andere die Realität...an einen reinen COI kann man eben nicht die Diversität in Echt ablesen..das kann ein deutl. Unterschied sein...aber zumindest eine Richtung.kann ein TWA Pedigree geben...

als Ergänzung und Sicherheit dann der MyDogdna Test... und eben alle andere Gesundheitsuntersuchungen

Wichtig ist jetzt nicht der Wert an sich - also ob hoch oder niedrig ...sondern dass, was wir als Züchter daraus machen in der Zukunft - denn für einen Rüden mit einem niedrigen Wert mit einer dazu passenden Hündin...werden dann wieder Werte erzielt mit guter Diversität...ebenso auch umgekehrt...also wie gesagt - es ist und bleibt ein Instrument zu Optimierung!!

so wie ich es momentan sehe...ist ein Wert in der Zucht zwischen 95 und 104 recht gut...damit kann man gut weiterarbeiten was zukünftige Verpaarungen betrifft...aber mal sehen was weitere Daten dann doch an weiteren Veränderungen ergeben ;)

aber es liegt immer an Einzelfall bzw an der einzelnen Verpaarung...da kann man immer wieder überrascht werden

Was heißt das jetzt : 

Allgemeine Werte von Showhunden mit Showlinien...bei der Rasse Whippet sind Werte um 100 erstrebenswert : 

Momentan haben wir eine Datenbankbreite von 89 - 112 - soweit ich aktuell bin 

Der genetische Gesundheitsindex (GHI) beschreibt das relative Gesundheitsniveau des Genom des Hundes in Bezug auf die anderen getesteten Hunde in der Datenbank, unter Berücksichtigung sowohl der Testergebnisse als auch der gemessenen genetischen Vielfalt. Idealerweise kann man Verpaarungen auch so aussuchen, das man den Wert optimieren kann...also der Nachwuchs hätte dann erwartungsmäßig einen höheren Wert als die Eltern...

bei dem Test wird somit "geschaut", ob zwei mögliche Elterntiere "passend" wären. Es werden 2000 Gene von Vater und Mutter sozusagen aufeinander gelegt und zu sehen, wie gleich die Stränge dann sind...je mehr gleich sind, umso weniger Diversität liegt in der Verpaarung.

Leider macht es die Sache nicht einfacher...man könnte meinen, ein hoher Wert eines Zuchtpartners- Bsp über 110 sei jetzt das Beste was einem Züchter so passieren könnte - dem ist nicht so - da man evtl. starke Verluste für die kommenden Welpen in Kauf nehmen müßte…

heißt also, bei sehr hohen oder sehr niedrigen Werten kann man mit einer anderen Kombination der Eltern( und somit auch  Werten im Pedigree) bessere Werte für die Nachzucht bekommen...da fängt dann die Suche an und kann hoffen, dass man als Züchter auf eine gute Basis und einiges an Erfahrung zurückgreifen kann um zu erfolgreich zu sein


Der GHI des Hundes ist keine stabile Größe und ändert sich, wenn die Anzahl der getesteten Hunde zunimmt. Der durchschnittliche Hund hat einen GHI-Wert von 100 - je höher der Wert, desto mehr unterschiedliche Gene trägt der Hund, desto höher der Index  -

trotzdem heißt es aber nicht, ein Wert der unter 100 oder 90 ist , dann ist der Hund krank - nein dieser hat hat eben in seiner Ahnentafel zu oft die gleiche Gentik hinter sich stehen - also enge Linienzucht oder Inzuchtverpaarungen ( die können schon weit zurückliegen)… - der Hund könnte einfach anfälliger sein für verschiedene Erkrankungen wie zum Beispiel Autoimmunerkrankungen.... allerdings würden schwere ererbte Krankheiten, sowie eine sehr niedrige genetische Vielfalt, den Index senken - heißt also zu enge Verwandtschaftsgrade der verpaarten Hunde senken den Wert.

 Der GHI-Wert wird rassespezifisch, wenn eine ausreichende Anzahl von Hunden in einer Rasse getestet wurde. Oft liegen Showlinien unter 100 und Rennlinien öfter über 100 für den Moment. Ebenso sollte man auf das Pedigree einer zukünftigen Verpaarung achten und so die Aussage nicht über 5% Inzuchtkoeffinzient bei 10 Generationen kommen - bei den Whippets stellt sich das gerade so raus...da man wohl in der Vergangenheit gern viel zu oft, viel zu viel, sehr enge Verpaarungen gemacht hat - das rächt sich jetzt natürlich

...aber immer beachten - die Kombination macht es, heißt man sollte als Bewertung aus allem zusammen betrachten..nichts ist hier ein Einzelmerkmal! Alles hängt zusammen.

der GHI-Wert sollte keinesfalls für eine Zuchtauswahl verwendet werden - warum? weil Verpaarung von zwei Hunden mit einem hohen GHI nicht zwangsläufig zu gesünderen Nachkommen führen würde, da die Hunde zu eng verwandt sein könnten und da wiederum senkt sich ja der GHI..
Der genetische Gesundheitsindex berücksichtigt nicht bekannte erbliche Krankheiten innerhalb einer Rasse, für die es keine DNA-Tests oder Testergebnisse gibt, die außerhalb der Datenbank erhalten werden...ebenso Herzfehler können hier nicht erkannt werden.

ebenso möchte ich nochmals auf zwei Züchter-Seiten verweisen, hier kann man sich mehr Infos holen um den Test mit seinem Sinn und Zweck richtig zu verstehen! Für Fragen stehen wir hier gern zur Verfügung...auch wenn wir auch noch nicht alles so ganz im Zusammenhang verstehen, dafür ist es auch zu neu und zu umfangreich... auf unserer Infoseite im Menü links...finden Sie ebenso Artikel zum Gesundheitsthema...


Lobito-Azul Whippets

Rumford Greyhounds